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PRESSE

SHORT BIOGRAPHY

Emanuel „Emu“ Meshvinski (geb. 2002 in Hamburg) ist Komponist, Dirigent und Cultural Entrepreneur. Aufgewachsen in einer russisch-jüdischen Musikerfamilie, fand er über Film-Soundtracks seinen eigenen Zugang zur Klassik. Seine Werke verbinden orchestrale Klangwelten mit Jazz, Ambient, Techno, Film und Theater und waren unter anderem beim Sundance und Locarno Film Festival zu hören. Er arbeitet mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und der jungen norddeutschen philharmonie, darstellenden Künstler:innen wie Iris Berben und John Neumeier sowie Electronic Artists wie Natascha Polke zusammen.

Seit 2021 leitet er das Jewish Chamber Orchestra Hamburg und entwickelt neue Konzertformate zwischen Elbphilharmonie, Clubkultur und gesellschaftlichem Dialog – stets mit dem Ziel, Musik zu schaffen, die Menschen verbindet und neue Begegnungen ermöglicht.

MEDIUM BIOGRAPHY

Emanuel „Emu“ Meshvinski (geb. 2002 in Hamburg) ist Komponist, Dirigent und Cultural Entrepreneur. Er wuchs in einer Musikerfamilie auf – und wollte mit klassischer Musik, die ihm steif und langweilig erschien, zunächst wenig zu tun haben.

Das änderte sich mit Christopher Nolans Interstellar. Hans Zimmers Filmmusik wurde zum Schlüsselerlebnis: orchestrale Musik, die groß, unmittelbar und emotional war, ohne verstaubt zu wirken. Emu begann zu komponieren – gegen die Erwartung seines Vaters, aus ihm müsse ein klassischer Geiger werden.

 

Er studierte Viola an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie Komposition in Hamburg und an der Zürcher Hochschule der Künste. Dirigierunterricht erhielt er unter anderem bei Iwan Wassilewski und Johannes Schläfli. Seine künstlerische Identität entstand an den Schnittstellen von Konzert, Film, Theater und elektronischer Musik.

 

Als Composer verbindet Emu orchestrale Klangwelten mit Jazz, Ambient, Techno und zeitgenössischer Produktion. Seine Musik war beim Sundance Film Festival und beim Locarno Film Festival zu hören. Für seine Romance for String Orchestra erhielt er 2023 den Kompositionspreis der ESTA Schweiz; Aufnahmen entstanden unter anderem mit dem Budapest Scoring Orchestra und für den Schweizer Rundfunk.

 

Als Conductor versteht Emu Dirigieren als gemeinsame Verantwortung durch Vertrauen, Klarheit und Kommunikation.

Er dirigiert in Jeans und Turnschuhen, spricht mit dem Publikum und erzählt die Geschichten hinter der Musik – nicht, um sie zu vereinfachen, sondern um Zugangshürden abzubauen.

 

Die prägendste Entscheidung seines bisherigen Lebens fiel nach dem Tod seines Vaters Pjotr Meshvinski. Seine Eltern hatten 2018 das Jewish Chamber Orchestra Hamburg gegründet. Während seines Studiums in Zürich übernahm Emu nach langem Zögern die Leitung und entwickelte das Orchester gemeinsam mit einem kleinen Kernteam zu einem Labor für zeitgemäße jüdische Kultur. Heute verbindet es Klassik mit Film, elektronischer Musik, Bildung und gesellschaftlichem Dialog und spielt in der Elbphilharmonie ebenso wie in Clubs, Kirchen, Schulen und Theatern.

 

Als Cultural Entrepreneur entwickelt Emu neue Formate an den Schnittstellen von Kunst, Technologie und Audience Development. Er möchte jungen Künstler:innen neue Bühnen eröffnen und klassische Musik aus ihren vertrauten Ritualen lösen, ohne ihre Qualität und Tiefe preiszugeben. Nach einem ausverkauften Konzert in der Elbphilharmonie fragte ihn ein Freund: „Mensch, Emu! Was soll jetzt noch kommen?“ Vielleicht liegt genau darin sein Antrieb. Composer, Conductor und Cultural Entrepreneur sind für ihn keine getrennten Rollen, sondern drei Perspektiven auf dieselbe Aufgabe: Musik zu schaffen, die Menschen verbindet und neue Begegnungen ermöglicht.

LONG BIOGRAPHY

Emanuel „Emu“ Meshvinski (geb. 2002 in Hamburg) ist Komponist, Dirigent und Cultural Entrepreneur. Er wuchs in einer Musikerfamilie auf – und wollte mit klassischer Musik trotzdem wenig zu tun haben. Seine Mutter spielte Geige, sein Vater Cello; zu Hause wurde Russisch gesprochen, geprobt und über Musik gestritten. Emu empfand die Klassikwelt als steif, ritualisiert und weit entfernt von seinem eigenen Leben.

 

Das änderte sich, als er Christopher Nolans Interstellar sah. Hans Zimmers Filmmusik wurde zum Schlüsselerlebnis: orchestrale Musik, die groß, unmittelbar und emotional war, ohne verstaubt zu wirken. Sie zeigte ihm, dass Musik zugleich komplex, populär und zutiefst berührend sein kann. Emu begann zu komponieren – gegen die Erwartung seines Vaters, aus ihm müsse ein klassischer Geiger werden.
 

Er studierte Viola an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie Komposition in Hamburg und an der Zürcher Hochschule der Künste. Dirigierunterricht erhielt er unter anderem bei Iwan Wassilewski und Johannes Schläfli. Seine Ausbildung gab ihm das Handwerk; seine künstlerische Identität entstand an den Übergängen zwischen Konzert, Film, Theater und elektronischer Kultur.
 

Als Composer verbindet Emu orchestrale Wucht und kammermusikalische Präzision mit Jazz, Ambient, Techno und zeitgenössischer Produktion. Dabei arbeitet er mit Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich ebenso zusammen wie mit DJs und Live Acts wie MIYAGI oder Natascha Polke. Ihn interessiert dabei weniger das Genre als die emotionale Kraft einer Musik. Seine Arbeiten waren beim Sundance Film Festival und beim Locarno Film Festival zu hören. Für seine Romance for String Orchestra erhielt er 2023 den Kompositionspreis der ESTA Schweiz; Aufnahmen entstanden unter anderem mit dem Budapest Scoring Orchestra und für den Schweizer Rundfunk.
 

Als Conductor versteht Emu Dirigieren nicht als Machtdemonstration, sondern als gemeinsame Verantwortung. Er will Orientierung geben und Räume schaffen, in denen Musiker:innen neues Vertrauen entwickeln und eigene Stärke einbringen. Auch deshalb stellt er Traditionen der Klassikwelt infrage: Er dirigiert in Jeans und Turnschuhen, spricht mit dem Publikum und erzählt die Geschichten hinter der Musik – nicht, um sie zu vereinfachen, sondern um Zugangshürden abzubauen. Für Emu entsteht musikalische Präzision und Virtuosität nicht durch Einschüchterung, sondern durch Klarheit, Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis davon, was erzählt werden soll. Künstlerische Partner:innen sind dabei u.a. die junge norddeutsche Philharmonie, Pianist Levi Schechtmann aber auch Schauspieler:innen wie Iris Berben oder Choreograph John Neumeier.

 

Die prägendste Entscheidung seines bisherigen Lebens fiel nach dem Tod seines Vaters Pjotr Meshvinski. 2018 hatten seine Eltern das Jewish Chamber Orchestra Hamburg gegründet. Als sein Vater 2021 starb, stand die Frage im Raum, ob auch das Orchester mit ihm enden würde. Emu studierte damals in Zürich und begann, sich ein eigenes Leben als Komponist aufzubauen. Nach langem Zögern übernahm er die Leitung des Orchesters. Er wollte die Arbeit seines Vaters fortsetzen, aber nicht kopieren.

 

Gemeinsam mit einem dreiköpfigen Kernteam entwickelte er das Orchester zu einem Labor für zeitgemäße jüdische Kultur: mit Klassik und elektronischen Sounds, Film, Theater, Improvisation, Humor, Bildung und gesellschaftlichem Dialog. Es bringt verdrängte jüdische Komponist:innen zurück auf die Bühne, entwickelt neue Konzertdramaturgien und spielt in der Elbphilharmonie ebenso wie in Clubs, Kirchen, Schulen und Theatern. Darüber hinaus entwickelt Emu als Cultural Entrepreneur neue Formate und Strukturen an den Schnittstellen von Kunst, Technologie, Audience Development und gesellschaftlicher Wirkung. Er will Plattformen schaffen, die jungen Künstler:innen eigene Bühnen und neue Wege eröffnen.
 

Nach einem ausverkauften Konzert in der Elbphilharmonie, das Hamburger Abendblatt schrieb von einer „genialen Uraufführung“, fragte ihn ein Freund: „Mensch, Emu! Was soll jetzt noch kommen?“ Emu hat darauf keine endgültige Antwort. Vielleicht ist das sein Antrieb. Er will eigene Musik für internationale Filme schreiben. Er will dirigieren, produzieren und mit coolen Programmen auf Tour gehen, die Konzert, Geschichte, Gegenwart, Storytelling und Humor verbinden. Er will klassische Musik aus ihren vertrauten Ritualen lösen, ohne ihre Qualität und Tiefe preiszugeben. Und er will zeigen, dass künstlerische Ambition, Haltung und gesellschaftliche Verantwortung mit einem gesunden Leben ohne Selbstausbeutung vereinbar sein können.

 

Composer, Conductor und Cultural Entrepreneur sind für Emu keine getrennten Rollen, sondern drei Perspektiven auf dieselbe Aufgabe: Musik zu schaffen, die Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen, die sich im klassischen Kulturbetrieb sonst nur selten treffen würden.

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© 2026 by Emanuel Meshvinski

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Fotos von Nevin George, M5Design / Marion Kofahl, David Maupile, Ardennes Ornati, Sören L. Schirmer

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